Mit dem 5. Spieltag durfte der BSK Finale Kassel nun auch seinen ersten Heimstart absolvieren, wo es auch gleich zur Neuauflage des Endspiels um die Meisterschaft der letzten Saison gegen den BK München 1 kam. Für Kassel traten die Spieler Dennis Grünheid, Mike Bergmann, Mats Maggi, Mihai-Alin Dragnia, Oliver Morig und Patrick Ewald an.
Los ging es in Spiel 1 mit den Duos Grünheid/Bergmann und Dragnia/Morig und Maggi im Einzel. Im ersten Doppel musste das Duo Grünheid/Bergmann gegen die Münchner Kloos/Eisenmann-Seybold ran, wo man sich mit einem überzeugenden 391:332 durchsetzen konnte. Mit 435 Pins hat das Duo Dragnia/Morig zwar nochmal einen draufgelegt, musste sich aber am Ende den Münchner Duo Winternheimer /Wiemken 435:459 knapp geschlagen geben. Die Entscheidung in Spiel 1 sicherte dann das Einzelduell zwischen Mats Maggi und Tobias Börding, welches Maggi mit 222:181 entschied. Gerade die gleichmäßig guten Einzelergebnisse auf Kasseler Seite waren hier am Ende ausschlaggebend, dass man mit einer Führung von 3:2 Spielpunkten in Spiel 2 ging.
Hier wurden die Konstellationen dann durchgewechselt. In die Doppelspiele gingen die Duos Bergmann/Dragnia und Grünheid/Maggi sodass Oliver Morig im Einzel antrat. Mike Bergman und Mihai-Alin Dragnia bekamen es hier mit dem Duo Eisenmann-Seybold/Winternheimer, wo man sich am Ende mit 366:433 geschlagen geben musste. Besser lief es zwar für das Duo Grünheid/Maggi, die zusammen auf 437 Pins kamen, aber am Ende unterlag ebenfalls den Münchnern mit dem Duo Kloos/Börding, die zusammen auf 482 Pins kamen. Und auch das Einzel zwischen Oliver Morig und Moritz Wiemken ging am Ende mit 204:248 an die Münchner. Spiel 2 gab man zwar komplett ab, was an einer deutlichen Leistungssteigerung der Münchner lag und so ging es für Kassel mit einem Rückstand von 3:7 Spielpunkten in das nächste Spiel.
Vor Spiel 3 kam es dann auch auf Kasseler Seite zum Spielerwechsel. Für Mike Bergmann war erstmal Schluss und für ihn kam Patrick Ewald ins Spiel. Dieser durfte auch gleich im Einzel gegen Michael Eisenmann-Seybold ran, wo er sich mit 213:175 durchsetzen konnte. Im Doppel spielten dann für Kassel die Duo Morg/Maggi, die am Ende 380:465 verloren, weil vora allem der Münchner Moritz Wiemken mit 268 Pins ein gutes Spiel erwischte. Das zweite Doppel bestritt das Duo Grünheid/Dragnia die gegen das Duo Kloos/Winternheimer nicht nur mit 388:463 gewannen, sondern auch wichtige Spielpunkte holte, sodass Kassel den Rückstand um einen Spielpunkt auf nunmehr 5:9 verkürzen konnte.
Nun standen zum Abschluss von Block 1 die beiden Baker-Spiele an, wo Kassel im Kampf um den ersten Wertungspunkt nun nur noch ausgleichen konnte. Aber im ersten Baker-Spiel erwischte Kassel keinen guten Start und musste nicht nur mit 163:278 die zwei Spielpunkte abgeben, sondern die Münchner sicherten sich mit diesem Sieg auch endgültig den Wertungspunkt für Block 1. Nun stand nur noch das zweite Baker-Spiel in Block 1 an. Für Kassel ging es nun auch darum, auch auf das Endergebnis zu achten und so konnte man am Ende mit einem 279:173 Erfolg Block 1 abschließen.
Mit einem Zwischenstand von 8:11 Spielpunkten und 0:1 Wertungspunkten für München ging es dann in Block 2 mit zwei Baker-Spielen weiter. Und Kassel wollte hier zeigen, dass München noch nicht durch ist. Zwar musste Kassel sich im ersten Baker noch mit 213:216 geschlagen geben konnte aber im zweiten Baker die Spielpunkte mit einem 246:210 sichern.
Und so ging man beflügelt von den Erfolgen in den letzten drei Baker-Spielen in Spiel 8. Hier war noch was zu holen, der Rückstand in der Gesamtwertung lag aktuell bei 4 Spielpunkten und auch die Gesamtpins musste man im Auge behalten und so ging man nochmal konzentriert ins Spiel und wollte zurückschlagen. Und dies sollte hier erfolgreich sein. Mit einem 411:408 des Duos Grünheid/Morig, einem 447:431 des Duos Ewald/Maggi, bei dem Mats Maggi mit 258 Pins das höchste Einzelergebnis auf Seiten Kassels spielte, und dem 224:199 durch Mihai-Alin Dragnia holte sich Kassel alle 5 Spielpunkte und ging mit 14:13 in Führung, und auch bei den bisherigen Gesamtpins ging man in Führung.
Und Kassel machte in Spiel 9 was die Ergebnisse anging auch weiter. Sowohl die Duos Dragnia/Maggi mit 454 Pins und Ewald/Morig mit 420 Pins als auch Dennis Grünheid im Einzel mit 213 Pins konnten die guten Ergebnisse aus Spiel 8 halten. Leider waren es am Ende die Münchner, die nochmal einen drauflegen konnten. Kassel musste am Ende die beiden Doppel abgeben, konnte aber den Punkt für das Einzel sichern. Hier muss man vor allem Tobias Börding auf Seiten der Münchner erwähnen, der im Spiel gegen das Duo Dragnia/Maggi ein 300er-Spiel absolvierte.
Nun stand das letzte Spiel an und es war alles offen. Kassel führte in Block 2 zwar aktuell mit 8:6 Spielpunkten aber lag im Gesamtzwischenstand sowohl bei den Spielpunkten knapp mit 3 Spielpunkten als auch bei den Gesamtpins zurück. Aber man wollte München nicht ziehen lassen. Und so mobilisierte Kassel nochmal die letzten Reserven. Zwar musste sich trotz eines guten Ergebnisses das Duo Grünheid/Ewald mit 411:459 gegen Kloos/Eisenmann-Seybold geschlagen geben aber sowohl im zweiten Doppel Dragnia/Morig (471:426) als auch Mats Maggi im Einzel mit einem 212:205 sicherten Kassel am Ende mit 11:8 Spielpunkten den Wertungspunkt für Block 2.
Am Ende setzten sich nach zehn insgesamt starken Spielen auf beiden Seiten die Münchner gegen Kassel durch. Mit 19:19 Gesamtspielpunkten und 7275:7328 Gesamtpins musste sich Kassel 1,5:2,5 mit Wertungspunkten geschlagen geben. Die drei besten Spieler des Tages waren für die Münchner Moritz Wiemke (6 Spiele/1.437 Pins) mit einem Schnitt von 239,5 und Tobias Börding (6 Spiele/1.354 Pins) mit einem Schnitt von 225,7 sowie auf Kasseler Seite Mats Maggi (6 Spiele/1.325 Pins) mit einem Schnitt von 220,8.
